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4. Methoden der Informationsgewinnung für die Planung
(Natur-Messungen, Windkanal, Modellierung)

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4.2.5    Anwendungsbeispiel - Durchlüftung
            (Beispiel Erweiterung einer Erddeponie)

4.2.5.1 Problemstellung

Es wird eine Erddeponie als Ergänzung einer schon vorhandenen Deponie für Erdaushub bzw. Auffüllmaterial geplant (2,5 Mio. m³ (kleine Lösung) und 6 Mio. m³ (große Lösung)).

Zu untersuchen ist die Frage, ob sich durch die geplante Deponieerweiterung das lokale Windfeld und damit evtl. auch die Durchlüftung der angrenzenden Siedlungsgebiete verändert. Eine Verringerung der Durchlüftung im Bereich der angrenzenden Siedlungs- und Gewerbegebiete soll jedoch im Hinblick auf eine Verschlechterung der Luftqualität sowie des örtlichen Kleinklimas möglichst vermieden werden.

Die größte Erhebung der bestehenden Erddeponie "Grüner Heiner I" beträgt 395 m ü.N.N. und erhebt sich somit um ca. 70 m - 80 m über das umliegende Gelände (Abb. 4/24).

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Abb. 4/24: Blick auf die vorhandene
Erddeponie mit Gewerbegebiet

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Städtebauliche Klimafibel Online, Stand: 21.11.2007
© Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz Stuttgart
 
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