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4.2.4.2 Methodik
Neben Angaben zur
Luftschadstoffbelastung im Ausgangs-Zustand und zum erwarteten
Verkehrsaufkommen war auch die Datengrundlage bezüglich
meteorologischer Verhältnisse vorhanden. Für das zu
betrachtende, topographisch gegliederte Gebiet existieren
langjährige Windmessungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD),
der Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) und der Abteilung
Stadtklimatologie des Umweltamtes der Stadt Stuttgart.
Die Ausbreitung der Kfz-Emissionen
aus den Tunnelportalen und den freien Strecken wurde im
Windkanal des Instituts für Hydrologie und Wasserwirtschaft der
Universität Karlsruhe untersucht (LOHMEYER, 1989), indem die
Abgasemissionen durch Freisetzung eines Tracergases in den
betreffenden Straßenräumen simuliert wurden.
Für die Nachbildung der
verkehrserzeugten Turbulenz kamen dabei die von ROMBERG et al.
(1984) entwickelten Methode zum Einsatz, indem die
Fahrzeugbewegung auf den Straßen durch ein mit Metallplättchen
besetztes Laufband simuliert wurde. Die Konzentrationsverteilung
im Modell konnte an mehreren Punkten gemessen werden.
Ausschnitte der Windkanalmodelle
(Maßstab 1:250) mit entsprechenden Messpunkten enthalten
die Abbildungen 4/20a und 4/20b.
Aus den Windkanalversuchen erhält
man für ein gegebenes Verkehrsaufkommen, gegebene
Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Bebauung (Istzustand oder
geplanter Zustand) die NOx-Konzentration an den
interessierenden Punkten im Gelände (weiß gekennzeichnete
Punkte in Abb. 4/20a und 4/20b). Mit Hilfe der Windstatistik und dem
Verkehrstagesgang (= Emissionstagesgang) wurde daraus der
Jahresmittelwert und der 98-Perzentilwert (Kurzzeitwert) der NO2
Zusatzbelastung und Gesamtbelastung errechnet.
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