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4.2.2.5 Messung der
Konzentrationsverteilung bei Ausbreitungsversuchen
Will man die
Ausbreitung von Schadstoffen im Windkanal quantitativ erfassen,
ist es notwendig, die Schadstoffquellen durch ein Tracergas zu
simulieren. Verwendet wird hierzu meist Schwefelhexafluorid (SF6),
da dieses Gas ungiftig ist und zudem noch in sehr geringen
Konzentrationen gemessenen werden kann. An den gewünschten
Immissionsorten werden im Modell Probenahmepunkte eingebaut, so
dass die Konzentrationen in Abhängigkeit von den übrigen
Parametern wie Windrichtung und Windgeschwindigkeit bestimmt
werden können (Abb. 4/13). Da Grenzschichtwindkanäle
derzeit lediglich neutrale Temperaturschichtungen simulieren
können, sind Aussagen über die Ausbreitung bei stabiler
Temperaturschichtung (Inversion) noch nicht möglich. Diese
Einschränkung betrifft insbesondere die Untersuchung
nächtlicher Kaltluftflüsse.
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