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4. Methoden der Informationsgewinnung für die Planung
(Natur-Messungen, Windkanal, Modellierung)

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4.1       Messungen

Die stationären Mess- und Beobachtungsnetze, wie z. B. das synoptisch-klimatologische Netz des Deutschen Wetterdienstes oder die Ländermessnetze zur Luftüberwachung wurden für andere Fragestellungen konzipiert als für die der Stadtklimatologie und Stadtplanung. Um kleinräumige Strukturen und Unterschiede des Klimas oder der Luftsituation zu erfassen, müssen deshalb spezielle Mess- und Erfassungsmethoden entwickelt werden.

Sofern möglich, sollten jedoch die Messstationen schon vorhandener Netze eingebunden werden, da an diesen Messstellen in der Regel Langzeitdaten vorliegen, während bei speziellen Untersuchungen die Messzeiten meist begrenzt sind. So ist es möglich, temporäre Messungen an vorhandene Langzeitmessreihen anzupassen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) unterhält 130 hauptamtliche Klimastationen, die durch 450 nebenamtliche Klimastationen und 3650 Niederschlagsstationen ergänzt werden. Auch bei den Luftmessstationen kann man auf vorhandene Messnetze der Länder zurückgreifen. In Baden-Württemberg gibt es (2007) 41 vollautomatische Stationen (33 Stationen in Siedlungsgebieten, 4 Stationen im ländlichen Hintergrund und 4 Verkehrsstationen), deren Daten in Karlsruhe bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg  (LUBW) auflaufen (Abb. 4/1).

 

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Abb. 4/1: Luftüberwachungsmess-
netz in Baden-Württemberg (Stand:
2007); Quelle: LUBW

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Links zu den Luftmess-
stationen in Baden-Württemberg
und Luftmessdaten anderer Bundesländer und Nachbarstaaten
 
     

                                              

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Städtebauliche Klimafibel Online, Stand: 26.11.2007
© Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz Stuttgart
 
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